Ostseefeeling und Kleinflussabenteuer

Am Samstag, 19. August hatten sich alle eingefunden: Jutta und Rainer Steiner, Dietmar Stroh, Jutta Hörnig, Ulrike Schneider, Fränzel Diefenbach, Hilde und Rolf Brilatus, Christel und Eberhard Schütz und Detlef Wehle.

  

Der Samstag begann  mit einer Fahrradtour (Jutta, Dietmar, Detlef) nach Arnis (kleinste Stadt Deutschlands) und Kappeln, mit sehenswertem historischem Segelhafen, einer Zugbrücke und jeder Menge Fischrestaurants…, ein  schöner Start mit ausreichend Wind und auch etwas Nässe von oben.

Am Sonntag dann die erste Tour auf der Schlei (Rainer, Dietmar, Detlef), nach Kappeln, im wahrsten Sinne aufgefrischt durch strammen Wind und ordentliche Regenschauer, mit einer Pause bei Juttas Fischbude und dem obligatorischen Fischbrötchen (lecker!). Dass es bei Einsteigen wieder anfing zu regnen, wurde mit stoischer Gelassenheit hingenommen.

 

Das sehr wechselhafte Wetter in den ersten drei Tagen, mit kühlen Temperaturen, einer frischen Brise und einem Schauer nach dem anderen wurde sehr schön abgemildert durch das warme Vorzelt von Hilde und Rolf sowie von Fränzel, in dem dichtgedrängt kuschelig das nächste Tagesprogramm besprochen wurde.

Am Montag wurde der erste Wellentest auf der Schlei unternommen, grenzwertige Wellen wurden von Dietmar, Eberhard, Fränzel, Detlef, Rolf und 2 Gästen,  in der grossen und kleinen Breite gemeistert, wohlgemerkt ohne Stoff für den Kenterabend zu liefern!

Am Dienstag, dem 22.8., ging es dann auf die erste grosse Gemeinschaftstour auf die Loiter Au, die später Füsinger Au heisst und in die kleine Breite mündet, ein Kleinfluss mit anfangs hohen Ufern, vielen Büschen, einigen Überraschungen und am Startpunkt in Loit nur etwas breiter als eine Bootslänge. Nach ca. 2 km ruhiger und gemächlicher Fahrt, mit leichten Slalomeinlagen an Büschen vorbei kam das erste Abenteuer in Form eines umgestürzten Baumes und Brennesselufer, was zu einer ausgedehnten Umtrage- und Umhebeaktion führte (Gedanken an Motorsägen wurden vermehrt geäussert). Wenige km weiter die nächste Überraschung in Form eines ebenfalls umgestürzten Baumes, unter dem man/frau jedoch mit einiger Artistik und angeleitet durch Rolf quer und kurz vor dem Kentern drunter durch kam. Auch dies wurde professionell und mit turnerischen Leistungen und ohne Kenterung bewältigt.

 

Im weiteren Verlauf wurde es dann ruhiger und breiter und die Loiter Au entwickelte sich zum Wiesenfluss; bei mittlerweile strahlendem Sonnenschein und etwa 4 Stunden Fahrt kamen wir in Ziel in Winningmay an. Der krönende Abschluss fand dann in Schleswig im Cafe Holm statt, wo die Kohlenhydratspeicher mit leckerem Kuchen aufgefüllt wurden.

Am Mittwoch zeigte sich die Vielseitigkeit des KC Limburg in einer Fahrradgruppe (mit den beiden Juttas, Ulrike und Hilde mit einer Tour über Lindaunis, Sieseby und Arnis und und einer Paddelgruppe (Christel, Eberhard, Detlef, Fränzel, Rolf, Rainer und Detlef): Einsatzort war Rabelsund (hinter Kappeln), danach ging es ca. 7 km über die schon seenartig breite Schlei – im Nebel vorbei an Massholm  zur Lotseninsel an der Schleimünde in die Ostsee. Erstaunlich, wie flach das Wasser abseits der zumeist sehr schmalen Fahrrinne war; klares Wasser, Grundsicht und – natürlich – auch Quallen. Nach Stärkung an Land in der „Giftbude“ (schöne Lage und Interieur, aber mit Ausnahme der Fischbrötchen keine kulinarischen Highlights) folgte ein kurzer Abstecher auf die Ostsee, bei strahlendem Sonnenschein, die Weite des Meeres war deutlich zu spüren! Danach ging es zurück zum Einsatzort.

  

 

Der wunderschöne Tag, den beide Gruppen erlebt hatten, wurde gekrönt durch ein super Fischessen in Kappeln (sehr zu empfehlen: Die alte Räucherei).

Am Folgetag fuhr die ganze Gruppe mit dem Rad ins Naturschutzgebiet der Geltinger Birk.

Nach mehr oder weniger langen Rückfahrten war dann die interessante, schöne Woche leider schon wieder vorbei, die dann „nahtlos“ in die Einweihung des Bootshauses  mündete.

 

Bericht: Rolf Brilatus


 

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