Mit großem Abstand trafen sich am Sonntag, 28.6 einige Mitglieder des Kanu-Club Limburg im Eisenbahner Sportverein zu einer kleinen Feierstunde auf dem Gelände an der Lahn.

 

Anfang des Jahres waren für die weitere erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins umfangreich neue Jugendpaddel, Schwimmwesten, Helme und auch zwei Kinderkajaks angeschafft worden. Bedingt durch die Corona Einschränkungen musste die Bootstaufe allerdings aufgeschoben werden.  Mit der Lockerung der Versammlungsregelungen konnte der Vorstand statt einer größeren Feier mit geladenen Gästen dann  zu einer kleinen internen Feier einladen. Die Bootsnamen wurden über einen vereinsinternen Wettbewerb bestimmt. Die glücklichen Sieger dieses Wettbewerbs Paula und Theo durften dann die Boote im Rahmen ihres wöchentlichen Trainings taufen. Der Abteilungsleiter des Kanu-Club, Stefan Siefert-Gäde dankte in einer kurzen Ansprache besonders der Stadt Limburg für die finanzielle Unterstützung bei der Beschaffung der Ausrüstung.

 

 

Anlässlich dieses Temins konnte der zweite Vorsitzende des ESV, Stefan Wiesner die erfolgreichen Kanu-Freestyle Athleten des Vereins auszeichnen. Er übergab die Urkunden und Medaillen der ausgefallenen Sportlerehrung der Stadt Limburg für das Jahr 2019 an 7 Sportler des Kanu-Clubs: Philip Josef (3. Platz WM), Fabian Lenz (1. Platz DM), Stefanie Schmollack (2. Platz DM), Nora Schlegel (2. Platz DM-Mannschaft), Joris Bruns (2. Platz DM U18), Christiane Tabor-Stambke (3. Platz DM-Masters) und Dominik Bucher (Hessischer Meister U16).

 

Die hessenweit besonders bemerkenswerten Leistungen des KCL im Kanu-Freestyle Leistungssport in den letzten Jahren unterstrich anschließend der Vizepräsident des hessischen Kanu-Verbands, Dirk Laun. Er war anlässlich der kleinen Feier extra angereist, um dem Verein die offizielle Ernennung zum „Hessischen Leistungssportzentrum Kanu-Freestyle“ zu übergeben. Der KCL ist somit das erste Leistungszentrum für Kanu-Freestyle in Deutschland. Darüber freuten sich mit den anwesenden Mitgliedern besonders der Abteilungsleiter Kanu, Stefan Siefert-Gäde, sowie der hessische Freestyle-Referent, Holger Lenz.

 

 

Erfreulicherweise konnte der Verein mit einem abgestimmten Hygienekonzept entsprechend den aktuell in Hessen geltenden Regeln seit wenigen Wochen wieder das Training für die Mitglieder aufnehmen. So erfreuen sich über 70 Teilnehmer derzeit in 18 festen Gruppen von Montag bis Sonntag regelmäßige Trainings. Dabei werden viele Bereiche des Kanu-Sports abgedeckt. Von Stand-Up Paddling (SUP), über Wanderfahrten, Pink-Paddlerinnen, Kinder - und Wildwasser-Training bis hin zu drei Trainingsgruppen für Kanu-Freestyle stehen qualifizierte Trainer bereit.

 


 

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