Wanderfahrten

Der Kanu Club Limburg bietet Wanderfahrten für Groß und Klein.

 

Die Fahrten variieren zwischen Tagestouren, mehrtägigen Wanderfahrten und gemütlichen Ferienfahrten. Zum Wanderfahren gehören auch wassertechnische und sportliche Herausforderungen, die Bewältigung von Hindernissen, Zelten auf ausgesuchten Zeltplätzen und bei anderen Kanuvereinen, das Erleben von interessanter Kultur und Sehenswürdigkeiten.

 

Somit zählen unsere Wanderfahrten zu unseren schönsten Erlebnissen. Hier kann man Gemeinschaft erleben, Kontakte knüpfen, von erfahren Kanuwanderern lernen und natürlich viel Spaß haben!

 


Wanderfahrten bedeutet nicht nur Kajak oder Kanadier zu fahren, sondern auch Fahrradtouren, Inliner fahren und auch Wanderungen gehören dazu.


Kanusport ist eine Möglichkeit, die Schönheiten der Natur unmittelbar und aus einer anderen Perspektive zu erleben, abseits von Lärm und Verkehr die Natur zu genießen und mit Kajak oder Kanadier nahe und ferne Flüsse und Seen zu erkunden, vielleicht sogar mit Freunden gemeinsam Lagerfeuerromantik zu erleben.

Jedes Jahr findet der Wettbewerb um das Wanderfahrerabzeichen statt. Dafür müssen bestimmte, durch den DKV festgelegte Bedingungen erfüllt werden. Hierbei geht es nicht nur um Kilometerleistung sondern auch um den Nachweis von kanusportlichen Qualifikationen.


Unter Termine finden Sie unsere ausgeschrieben Wanderfahrten und die dazugehörigen Ansprechpartner.


 

Am Sonntag, 24. Februar, fanden sich Heike Schlegel, Rainer Junghans-Göbel, Eberhard Schütz, Stefan Siefert-Gäde, Stefan Wiesner und die beiden Detlefs (Knopp und Wehle) am Kanuclub ein.
Die Boote waren zügig aufgeladen und nach einer bereits sonnigen Fahrt durch den schönen Westerwald war bald die Einsatzstelle, kurz unterhalb der Strassenbrücke zwischen Dreisel und Dattenfeld erreicht.

Nach dem üblichen Umsetzen der Autos (man kann prinzipiell auch die parallel zur Sieg verlaufende Bahnlinie benutzen) ging es zu Acht auf die Sieg (ein befreundeter Paddler, Hansjörg Federmann aus Hattingen, war noch zu uns gestossen).

 Wir genossen eine wunderschöne Flusslandschaft, glasklares Wasser lud immer wieder zum Herunterschauen ein, ab und zu ein schöner Schwall (aber ein Stück weit entfernt von Wildwasser…). Jedoch konnte man in den flacheren Stellen und natürlich besonders in den Schwallstrecken «Wasser lesen» üben, die Sieg hatte Niedrigwasser (der Mindestpegel für eine Befahrung in Betzdorf von 55 cm war um 4 cm überschritten) und der Ehrgeiz bestand natürlich darin, Grundberührungen zu vermeiden, die spiegelnde Wasseroberfläche machte das «Lesen» aber nicht immer einfach (aber besser so, als kein Sonnenschein).

Eine sportliche Abwechslung kam nach kurzer Fahrt in Dattenfeld in Gestalt eines Schrägwehres (ca. 1.5 m Höhe), welches von einem Teil der Gruppe links über Gummimatten befahren wurde, der andere Teil der Gruppe fuhr das Wehr nach «Vorfahrt» durch Stefan Siefert, im Wehrauslauf wollte noch ein grösserer Stein umschifft werden, aber auch dies klappte, so dass wir dieses Hindernis ohne einen  Eintrag für den Kenterstiefelabend bewältigen konnten…

 

Nach ziemlich genau der Hälfte der Fahrtstrecke wurde bei herrlichem Sonnenschein und im übrigen frühlingshaften Temperaturen, gefühlt waren es 16°, in Herrchen eine Rast eingelegt. Gut gestärkt und versorgt mit zahlreichen «Extras» in Form von Waffeln und Schokolade von den lieben MitpaddlerInnen ging es weiter, ab und an Abwechslung durch eine Schwallstrecke, auch Kehrwasserfahren konnte wie angekündigt geübt werden (wobei die «Wildwasserstufe» einmütig auf max 0,5 festgelegt wurde…).

Das Kraftwerk Unkelmühle kündigte sich an: Staupaddeln war angesagt, nach einer Treidelpassage in einer Betonrinne auf der linken Wehrseite ging es auf die letzten 5 km – jetzt wieder flotter und mit einigen schönen Schwallstrecken.

An der Ausstiegsstelle in Eitorf wurden wir von einem weiteren schönen Schwall verabschiedet, ein wunderschöner Fahrtentag war (fast) zu Ende:

Nach Beladen der Autos und der Rückfahrt zur Einsatzstelle fand als krönender Abschluss der frühlingshaften Fahrt noch ein Kaffee- und Kuchenklatsch im «Blumen Café» in Dattenfeld statt, entdeckt durch Heike auf der Rückfahrt: eine klare Empfehlung.

 

 

Fazit: tolle Fahrt, tolles Wetter, tolle Gruppe – … und tiefenentspannt nach Hause gefahren.

Autor: Detlef Wehle


 

Anpaddeln  von Villmar nach Limburg

Am 22.4. hieß es wieder „ANPADDELN“ beim KC-Limburg. Und somit eröffneten wir die Saison 2018.

Pünktlich um 10 Uhr trafen wir uns am Bootshaus um die Boote laden. (1 Großkanadier und 1 Kajak). Glücklicherweise konnten wir Rolf wieder mobilisieren uns bei der Ankunft mit einem lecker Essen zu empfangen. Aber erstmal mussten wir uns das verdienen bzw. erpaddeln!!!

Um 10:30 fuhren wir dann nach Villmar, wo uns schon Gregor und Jutta empfingen.

Bild: Will Eberhard und seine Frau vielleicht ohne uns weg?

Nun ging es um die Platzreservierung. Wie man sieht, sucht hier doch noch der ein oder andere ein Zuhause J

Aber jeder ist fündig geworden und so konnte es auch schon los gehen.

Was wäre eine Paddeltour auf der Lahn bei herrlichstem Wetter und heißen Temperaturen, ohne eine Zwischenrast. Und so entschlossen wir uns nachdem wir die erste Schleuse passiert hatten in Runkel an der Eisdiele halt zu machen.

 

 

 

 Völlig erschöpft erreichten wir mit letzten Kräften Runkel.

Hier wurden wir dann für unsere Mühen belohnt. Gestärkt ging es dann auch schon weiter zum Endspurt.

Vorher mussten wir noch die Schleuse in Runkel passieren.

Währenddessen erzählte Gregor noch einen Schwank aus der Jugend, und Detlef und ich schwitzten in der brühenden Hitze.

Nun war es aber mit dem ausruhen vorbei. Jetzt hieß es paddeln was das Zeug hält, damit wir pünktlich um 14 Uhr in Limburg anlanden.

 

 

Glücklich und Zufrieden, kamen wir pünktlich in Limburg an, wo uns Rolf schon mit einem köstlichen Mahl begrüßte.

 

 

 

 

 

Und so ging ein wunderschöner Tag vorbei.

Ein herzlichen Dank an Sebastian, der die Tour organisierte und führte.

 Text: Peter Trost

 


 

 

 

 

 

 

 

Am Fronleichnamswochenende erkundeten 14 unserer Mitglieder unter der Leitung von Jutta Hörnig die Gewässer (Regnitz, Main und Wiesent) rund um die schöne Stadt Bamberg. Außerdem waren mit von der Partie Sebastian und Silke Isaak-Finnhold mit ihren Töchtern Isabel und Luise, Phyllis und Leonie Göbel mit ihrem Vater Rainer Junghans-Göbel, Dagmar und Gregor Adler mit Lisa Rudigier, Eva und Erik Schwenk, sowie Franz-Josef Diefenbach (Fränzel). Da bei uns schlechtes Wetter gemeldet worden war, reisten einige bereits am Mittwoch an, um ihre Zelte auf dem Campinggelände des Bamberger Faltboote Clubs aufzuschlagen. Im Lauf des nächsten Tages trudelte auch der Rest ein und es erfolgte ein reger Austausch, unter anderem mit dem dortigen Platzwart Michel, was es in Bamberg noch alles zu entdecken gibt.

 

Als erste Tour hatte Jutta eine eindrucksvolle Stadtrundfahrt via Kajak geplant, welche am Bootssteg des BFC begann. Von dort aus ging es einige Kilometer auf dem Main-Donau-Kanal in Richtung Altstadt. Am sogenannten Jahnwehr schafften alle, trotz schwieriger Umstände das Aussteigen ohne Wasserberührung und der Platzwart Michel erklärte sich – als Berechtigter – bereit, uns an der Schleuse 100 zu schleusen. So blieb uns ein dortiges Umtragen erspart und wir befanden uns mitten in Bambergs bekannter Altstadt. Vorbei an alten Kai-Anlagen, Fachwerkhäusern und Verladekränen paddelten wir hinter dem, sich auf einer künstlich angelegten Insel befindlichen, historischen Rathaus weiter in Richtung „Kleinvenedig“. Mittlerweile war der Himmel aufgeklart und es ergab sich ein grandioses Bild aus den kleinen, alten Fischerhäusern zu unserer linken und dem alten Treidelweg zu unserer rechten, welcher zu einem wunderschönen Fahrradweg umfunktioniert wurde. Auf diesem Weg benötigten die Menschen früher für die Strecke Bamberg – Frankfurt a.M. 13-15 Tage. Wir schafften die zu bewältigenden Kilometer, dank motorisierter Pferdestärken in 3-4 Stunden. Vorbei an Kleinvenedig trafen wir unmittelbar auf die Friedensbrücke. Unter dieser hieß es dann nach rund 10 km auch schon austeigen und wir transportierten unsere Kajaks etwa 400 m durch den Park des Geländes der ehemaligen Landesgartenschau in Richtung BFC. Den Abend beendeten einige entspannt in den hiesigen Restaurants, während andere nach selbstgekochtem Essen dankenswerterweise die Spülküche des Vereins nutzen konnten.

 

Am Freitag galt es, sich mit ofenfrischen Brötchen zu stärken, denn heute waren rund 24 Kilometer auf dem oberen Main zu bewältigen. Hierzu fuhren wir eine Weile an den ausgemachten Einstieg bei Zapfendorf und ließen unsere Boote zu Wasser. Ein wunderschönes Panorama tat sich der Gruppe während dieser Tour auf, vorbei an kleineren Wäldern und Wiesen. An verwucherten, geheimnisvoll wirkenden Seeeingängen zog es uns rund 10 km bis zur geplanten Pause, wo Jutta und Sebastian ein Restaurant ausfindig gemacht hatten, in welches wir einkehrten. Von dort aus ging es, leider ohne Lisa und Gregor, in sportlichem Tempo den Rest der Strecke auf dem oberen Main weiter, bevor wir erneut den Main-Donau-Kanal passierten, auf welchem wir nicht nur einmal von motorisierten Schiffen überholt wurden. Am Bootssteg des BFC angekommen, wurde auch schon der Bootswagen geholt und alle Kajaks auf das Campinggelände transportiert. Den Abend ließen wir zusammen im Restaurant auf dem Faltboote-Club-Gelände mit netten Gesprächen sowie leckeren Speisen und Getränken ausklingen.

Am Samstag hieß es früh aufstehen, denn diesmal lag unsere Einstiegsstelle noch ein wenig weiter weg als am Vortag. Hierzu fuhren wir erst einmal eine Weile bis zur Ausstiegsstelle bei Muggendorf an der Wiesent, wo zwei Autos abgestellt wurden. Von dort aus ging es dann weiter über eine lange, serpentinenartige Straße, bis wir unsere Einstiegsstelle in der Nähe von Doos gefunden hatten. Hier erlaubte uns der Restaurantbesitzer, die etwas näher gelegene Einstiegsstelle zu nutzen, was wir dankend annahmen. Von dort aus ging es dann bei mäßiger Strömung unter der Leitung von Gregor den Kleinfluss hinunter. Zwar taten sich uns während der Tour einige Probleme des Manövrierens mit den langen Booten auf, doch meisterten auch die Strömungsunerfahreneren unter uns diesen Kleinfluss mit Bravour. Uns so kamen wir alle trocken nach rund 15 km in Muggendorf an, um die Boote zu verladen und die anderen Autos abzuholen. Für den Sonntag wurde keine weitere Tour mehr geplant, und so hieß es Zelte einpacken und Abschied nehmen.

Abschließend kann man sagen, dass unsere Wanderfahrt rund um Bamberg auf Regnitz, Main und Wiesent ein sehr schönes Erlebnis und eine tolle Beschäftigung für das Fronleichnamswochenende war, da wir einiges erlebt haben und viel Spaß zusammen hatten. Ein großer Dank gilt nicht nur unserer Organisatorin Jutta, sondern auch dem Bamberger Faltboote Club, der uns sehr freundlich aufgenommen hat und deren Gastfreundschaft keineswegs zu wünschen übrig ließ. Daher sollte das gepflegte, zentralgelegene Vereinsgelände dieser Kanuten auf jeden Fall, bei einem erneuten Besuch in dieser Gegend von uns empfehlenswerter Weise genutzt werden.

Text Leonie Göbel      


                                                                                                                                

Ostseefeeling und Kleinflussabenteuer

Am Samstag, 19. August hatten sich alle eingefunden: Jutta und Rainer Steiner, Dietmar Stroh, Jutta Hörnig, Ulrike Schneider, Fränzel Diefenbach, Hilde und Rolf Brilatus, Christel und Eberhard Schütz und Detlef Wehle.

  

Der Samstag begann  mit einer Fahrradtour (Jutta, Dietmar, Detlef) nach Arnis (kleinste Stadt Deutschlands) und Kappeln, mit sehenswertem historischem Segelhafen, einer Zugbrücke und jeder Menge Fischrestaurants…, ein  schöner Start mit ausreichend Wind und auch etwas Nässe von oben.

Am Sonntag dann die erste Tour auf der Schlei (Rainer, Dietmar, Detlef), nach Kappeln, im wahrsten Sinne aufgefrischt durch strammen Wind und ordentliche Regenschauer, mit einer Pause bei Juttas Fischbude und dem obligatorischen Fischbrötchen (lecker!). Dass es bei Einsteigen wieder anfing zu regnen, wurde mit stoischer Gelassenheit hingenommen.

 

Das sehr wechselhafte Wetter in den ersten drei Tagen, mit kühlen Temperaturen, einer frischen Brise und einem Schauer nach dem anderen wurde sehr schön abgemildert durch das warme Vorzelt von Hilde und Rolf sowie von Fränzel, in dem dichtgedrängt kuschelig das nächste Tagesprogramm besprochen wurde.

Am Montag wurde der erste Wellentest auf der Schlei unternommen, grenzwertige Wellen wurden von Dietmar, Eberhard, Fränzel, Detlef, Rolf und 2 Gästen,  in der grossen und kleinen Breite gemeistert, wohlgemerkt ohne Stoff für den Kenterabend zu liefern!

Am Dienstag, dem 22.8., ging es dann auf die erste grosse Gemeinschaftstour auf die Loiter Au, die später Füsinger Au heisst und in die kleine Breite mündet, ein Kleinfluss mit anfangs hohen Ufern, vielen Büschen, einigen Überraschungen und am Startpunkt in Loit nur etwas breiter als eine Bootslänge. Nach ca. 2 km ruhiger und gemächlicher Fahrt, mit leichten Slalomeinlagen an Büschen vorbei kam das erste Abenteuer in Form eines umgestürzten Baumes und Brennesselufer, was zu einer ausgedehnten Umtrage- und Umhebeaktion führte (Gedanken an Motorsägen wurden vermehrt geäussert). Wenige km weiter die nächste Überraschung in Form eines ebenfalls umgestürzten Baumes, unter dem man/frau jedoch mit einiger Artistik und angeleitet durch Rolf quer und kurz vor dem Kentern drunter durch kam. Auch dies wurde professionell und mit turnerischen Leistungen und ohne Kenterung bewältigt.

 

Im weiteren Verlauf wurde es dann ruhiger und breiter und die Loiter Au entwickelte sich zum Wiesenfluss; bei mittlerweile strahlendem Sonnenschein und etwa 4 Stunden Fahrt kamen wir in Ziel in Winningmay an. Der krönende Abschluss fand dann in Schleswig im Cafe Holm statt, wo die Kohlenhydratspeicher mit leckerem Kuchen aufgefüllt wurden.

Am Mittwoch zeigte sich die Vielseitigkeit des KC Limburg in einer Fahrradgruppe (mit den beiden Juttas, Ulrike und Hilde mit einer Tour über Lindaunis, Sieseby und Arnis und und einer Paddelgruppe (Christel, Eberhard, Detlef, Fränzel, Rolf, Rainer und Detlef): Einsatzort war Rabelsund (hinter Kappeln), danach ging es ca. 7 km über die schon seenartig breite Schlei – im Nebel vorbei an Massholm  zur Lotseninsel an der Schleimünde in die Ostsee. Erstaunlich, wie flach das Wasser abseits der zumeist sehr schmalen Fahrrinne war; klares Wasser, Grundsicht und – natürlich – auch Quallen. Nach Stärkung an Land in der „Giftbude“ (schöne Lage und Interieur, aber mit Ausnahme der Fischbrötchen keine kulinarischen Highlights) folgte ein kurzer Abstecher auf die Ostsee, bei strahlendem Sonnenschein, die Weite des Meeres war deutlich zu spüren! Danach ging es zurück zum Einsatzort.

  

 

Der wunderschöne Tag, den beide Gruppen erlebt hatten, wurde gekrönt durch ein super Fischessen in Kappeln (sehr zu empfehlen: Die alte Räucherei).

Am Folgetag fuhr die ganze Gruppe mit dem Rad ins Naturschutzgebiet der Geltinger Birk.

Nach mehr oder weniger langen Rückfahrten war dann die interessante, schöne Woche leider schon wieder vorbei, die dann „nahtlos“ in die Einweihung des Bootshauses  mündete.

 

Bericht: Rolf Brilatus


 

Dreiflüssetour in Hannoversch Münden

 

Am Fronleichnamsmorgen fuhren 12 Teilnehmer vom KC-Limburg nach Hannoversch Münden. Auf dem schönen Campinggelände des Mündener Kanuclubs mit den großen Bäumen schlugen wir unsere Zelte auf und nachdem alle angekommen waren ging es nachmittags zu einer kurzen Tour auf die Fulda (ca. 8 km).

 

 

Am nächsten Tag fuhren wir die Werra ab Witzenhausen bis zur Wesermündung (insgesamt 25 km). Die größten Schwierigkeiten an diesem bislang heißesten Tag des Jahres waren die beiden Wehre auf der Werra, an denen die Boote mit den bereitstehenden Bootswagen gemeinsam „umtragen“ wurden. Nach der Umrundung des Wesersteins wollte noch eine Schleuse auf der Fulda umfahren werden und dann war es nur noch ein kurzes Stück fuldaaufwärts bis zum Campingplatz.

Im Schatten der Bäume wurde dann ausgespannt, Kaffee getrunken, geklönt, Abendessen gekocht und der Tag klang sehr spät in froher Runde aus. Zum Glück zog das Gewitter am Morgen vorbei und es nieselte nur für zwei Stunden.

 

 

So starteten wir etwas später zur Weserfahrt (25 km). Nur zu Beginn versperrte ein Wehr die Durchfahrt, aber der Borstenpass an der linken Seite war ein spannender Auftakt. Die Weser trug uns flott stromabwärts.  „Wilde Gesellen“ im Schlauchboot, die Eva und Bärbel abdrängen wollten, wurden von Stephan als „Wasserwerfer“ in die Flucht geschlagen. Wir rasteten in Vaake und dann ging es weiter bis nach Oedelsheim, wo die Weserfahrt endete. Auf dem Rückweg hielten wir in Bursfelde an, besichtigten die Klosteranlage und stärkten uns im Klostercafé bei Kaffee, Kuchen und Eis. Abends wurde noch Schwedenschach auf dem Rasen gespielt oder zur Tilly-Schanze gewandert, von wo sich ein sehr schöner Blick auf die „3-Flüsse-Stadt“ Hannoversch-Münden bot.

Peter fuhr am letzten Morgen noch in aller Herrgottsfrühe 20 km auf der Fulda von Spiekershausen bis zum Campingplatz, während die Übrigen packten, um die Heimreise nach Limburg anzutreten.

Zum Schluss noch das Fazit: Schöne Tage verbracht, drei neue Mitglieder für den Kanuclub gewonnen und selbst Stephan findet, dass Wanderfahren Spaß machen kann!

Autor: Stephan


 

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