Zu einer kleinen aber feinen Gepäckfahrt starteten Andreas Alberstadt, Eberhard Schütz und Detlef Wehle Ende August frühmorgens mit beladenem Hänger Richtung Bad Hersfeld. Start war unterhalb des Wehres in Bad Hersfeld, der Hänger nebst Auto war schnell ans Ziel gebracht, gegen 13 Uhr ginbg es bei strahlendem Sonnenschein auf die schmale Fulda, bei einem Pegel von 193 cm, an den wir bei häufigerem Bodenkontakt während der beiden Fahrtentage noch denken sollten…

 

Anfangs noch enger sich dahinwindend, mit viel Uferbewuchs gleiten wir dahin, ab und zu eine Stromschnelle, mit gelegentlichem Bodenkontakt und nach einiger Zeit hatte jeder der drei Kanuten seine Treidelerfahrungen absolviert… Im Verlauf der Fahrt weitet sich das Tal und die Strasse, die anfangs recht lärmend unsere Fahrt begleitet, weicht zurück und wir geniessen nun die Landschaft und die Ruhe.

 

 

Das erste und einzige Wehr in Mecklar ist schnell umtragen, kurz nach Mecklar beginnt die «Bundeswasserstrasse», die Begegnungen mit Schiffsverkehr hielten sich jedoch in engen Grenzen ( 😉 ). Kurz vor 17 Uhr war das Ziel in Rotenburg «Camping am Fluss» (www.camping-rof.de) erreicht, wo uns die unglaublich nette Ute erwartete, die sich sofort an unsere Voranmeldung erinnerte. Nach Aufbau der Zelte und Stärkung mit Kartoffelbratwürsten (wir hatten einen günstigen Zeitpunkt erwischt) ging es zum Erkundungsgang durch den Schlosspark in die Altstadt Rotenburg, der Abend klang mit einem Brauhausbier im Schlossgarten aus, die Müdigkeit machte sich bemerkbar und früh ging es in die Schlafsäcke.

 

 

 Am nächsten Morgen musste das Programm etwas angepasst werden, für Andreas war die Weiterfahrt aufgrund eines Hexenschusses früh am Morgen nicht möglich, trotzdem konnte er den Rücktransport des Hängers durchführen und ermöglichte Eberhard und Detlef die Weiterfahrt nach Melsungen. Diese Etappe war noch deutlich schöner als die am Vortag: eine breitere Fulda mit besseren Ausblicken, eine wunderschöne Naturlandschaft mit unzähligen Wassertieren (mehr als ein Dutzend Eisvögel wurden gesichtet) und deutlich mehr Ruhe und Stille als am Vortag. Die Krönung war eine andächtige Passage, bei der wir ohne Geräusche zu machen, nebeneinander dahinglitten und die Natur genossen. Auf halber Strecke wurde am Wehr in Neumorschen Mittagspause gemacht, kurz vor Melsungen erlaubten wir uns am Campingplatz in Beiseförth zusätzlich noch eine kurze Rast bei Kaffee und Kuchen (also war es eigentlich eine Kaffeefahrt…). In Melsungen erwartete uns Andreas und nach einem kurzem gemeinsamen Kaffeeklatsch ( 😉 ) ging es zurück nach Hause.

 

Fazit: Tolles Team, tolle Fahrt, bestes Wetter, Natur pur, etwas getrübt durch die Hexe…

 

… und auf der Fahrt wurde das Konzept für eine optimierte Fuldafahrt entwickelt, welches sehr wahrscheinlich in einem der nächsten Jahresprogramme auftauchen wird.

 

Bericht: Detlef Wehle


 

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